Das Bedingungslose Grundeinkommen (BGE) galt vor wenigen Jahren noch als Hirngespinst. Heute ist diese Utopie denkbarer denn je – intensiv diskutiert in allen politischen und wissenschaftlichen Lagern. Der Dokumetarfilm “Komm Komm Grundeinkommen” vermittelt Hintergrundwissen zu dieser Idee und sucht nach Erklärungen, Möglichkeiten und Erfahrungen zu deren Umsetzung.

Please activate JavaScript to view this video.
Video-Link: https://www.youtube.com/watch?v=iy9nx0uTi4U

Unbestritten ist das Grundeinkommen eine kraftvolle Idee: Land, Wasser und Luft sind Geschenke der Natur. Sie unterscheiden sich von Privatbesitz, den einzelne Menschen erwirtschaften. Wenn wir aber Reichtum aus der Natur, aus den Gemeinressourcen schöpfen, gehört dieser Reichtum in gleichem Maße uns allen. Von Alaskas Ölfeldern über die kanadische Prärie, Washingtons Denkfabriken bis zur namibischen Steppe nimmt der Film den Zuschauer mit auf eine große Reise und zeigt, was das fahrerlose Auto mit den Ideen eines deutschen Milliardärs und einer vor zwei Jahren gescheiterten Schweizer Volksinitiative zu tun hat.

Das bedingungslose Grundeinkommen bedeutet Geld für alle als Menschenrecht ohne Gegenleistung. Visionäres Reformprojekt, neoliberale Axt an den Wurzeln des Sozialstaates oder sozialromantisches linkes Utopia?

In dem Dokumentarfilm kommen folgende Visionäre zu Wort: Götz Werner, Gründer der Drogeriemarktkette DM und Vorreiter der Idee des bedingungslosen Grundeinkommens; Charles Murray, libertärer Politikwissenschaftler und Mitglied der konservativen Denkfabrik American Enterprise Institute; Emmanuel Saez, Professor für Volkswirtschaftslehre in Berkeley; Michael Bohmeyer, Unternehmer und Mitgründer der Crowdfunding-Plattform „Mein Grundeinkommen“, sowie Daniel Häni, Unternehmer und Gründer der Schweizer Volksinitiative „Initiative Grundeinkommen“.

Regie: Christian Tod
Land: USA
Jahr: 2016
Herkunft: ZDF