Abwun

VaterMutter Unser

Jesus sprach Aramäisch, die Alltagssprache der Juden in Palästina vor 2000 Jahren. Das „Vater-Mutter-unser“ hat er in dieser Sprache gelehrt. Unsere Übertragung basiert auf einer aramäischen Urfassung, um den ursprünglichen, tiefen Sinn authentisch wiederzugeben.

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Neue Übertragung - Keine Übersetzung

Aramäisch in unsere Zeit - von Werner Gehner und Maria Kaplan

Jesus war zwar Jude, doch seine Muttersprache war nicht hebräisch, sondern aramäisch, wie vor 2000 Jahren alle Juden in Palästina sprachen ...

Hebräisch war quasi die „heilige Sprache“, in der die Schriften des Volkes Israel verfasst sind, die allerdings die meisten Menschen damals gar nicht mehr verstanden. Aus ihnen wurde zwar in der Synagoge vorgelesen, doch dann in das Aramäische übersetzt – ähnlich wie früher in der katholischen Kirche die Texte in Latein vorgelesen und dann in die jeweilige Landessprache übersetzt wurden.

Jesus hat das „Vater-Mutter-unser“ in aramäisch gesprochen, so wie es dann in den Evangelien von Matthäus (übliche heutige Form) und Lukas geschrieben steht. Dann wurde es in das Griechische (fälschlich „Urtext“ genannt), später in das Lateinische (das „Pater noster“) und vor 500 Jahren von Martin Luther auf der Wartburg in die bekannte deutsche Fassung übersetzt.

Übersetzungen sind immer (auch) Interpretationen. Es entstehen „Fehler“ – und teilweise wird dadurch der ursprüngliche Sinn verändert oder verfälscht, nicht selten sogar bewusst. Das bekannteste und besonders „krasse“ Beispiel ist die Formulierung „… und führe uns nicht in Versuchung…“ – als wenn ein „liebender Gott“ oder „Vater“ seine geliebten Kinder (bewusst) in eine Versuchung führen könnte…?!? Dies hat ja im Dezember 2017 auch Papst Franziskus öffentlich kritisiert. "Keine gute Übersetzung", die deutsche (siehe Web.de)

Deshalb war die wesentliche Quelle unserer Übertragung eine ursprüngliche Urfassung in aramäisch. Dies ist auch die Muttersprache von Maria Kaplan, deren Familie 1980 aus dem Turabdin nach Deutschland floh. Bilder aus ihrer Heimat sind zu sehen im Kurz-Film „Abwun - Der Ruf der Liebe“, in dem Maria das Abwun in aramäisch singt. Auf YouTube einfach „Abwun“ eingeben.

Ein längerer Kommentar zu unserer Übertragung wird demnächst folgen. Hier schon mal einige kurze Erläuterungen zu Worten und Formulierungen, die alle bewusst gewählt wurden. Sie haben theologische, psychologische und spirituelle Hintergründe und geben so u. E. auch den tieferen Sinn der aramäischen Sprache wieder – den eben häufig die Übersetzer (ins Griechische, Lateinische und Deutsche) gar nicht kannten. Sie waren in aller Regel auch keine Aramäer!

Häufig führte auch intuitives Wahrnehmen „im Herzen“ zum Finden der Wörter und Formulierungen in unserer Übertragung in die heutige Zeit.

1. „Vater-Mutter-unser“:

Der Hintergrund dieser Wortwahl ist nicht in der über 40 Jahre alten feministischen Theologie zu finden, sondern in der mehr als 4000 Jahre alten aramäischen Sprache. Das erste Wort im aramäischen Text ist „Abwun“. Dieses ist weder männlich noch weiblich! Wenn es in einer patriarchalischen Gesellschaft (von Männern) wie selbstverständlich mit „Vater“ übersetzt wird, gerät damit sein „weiblicher“ Aspekt in Vergessenheit. „Gott“ ist „Einer“ = „Einheit“ – und wir leben hier in Seiner Schöpfung auf Erden in der Dualität. „ER“ ist – in der Sprache der chinesischen Tradition ausgedrückt – weder Yin noch Yang – „er“ ist beides … und in allem.

2. „in mir … in Dir … im Überall“ :

Dies ist ein Beispiel für eine Übertragung „im Geiste Jesu“, wie wir ihn in seinen anderen Versen und Aussagen erfahren. Im Lukasevangelium (17, 20 - 21) heißt es: „Da er (Jesus) aber gefragt wurde von den Pharisäern: Wann kommt das Reich Gottes? antwortete er ihnen und sprach: Das Reich Gottes kommt nicht mit äußerlichen Gebärden; man wird auch nicht sagen: ‚Siehe hier!’ oder: ‚Da ist es!’ Denn sehet, das Reich Gottes ist inwendig in euch.“

Diese ergänzenden Informationen mögen Ihnen zum besseren Verständnis dienen. Ich bin dabei, weitere umfassendere Erläuterungen zu den Hintergründen unserer Übertragung und vor allem zu den tieferen Bedeutungen der einzelnen Zeilen und Worte zu schreiben.

Wir freuen uns, wenn Sie uns mitteilen, wie Sie diese Übersetzung empfinden und wie sie auf Sie wirkt:
info@gehner-seminare.de

Herzlichst,

Werner Gehner

Abwun - Ruf der Liebe

Zusammen mit Maria Kaplan ist dieser Film 2006 Entstanden.
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